Was sollen Smart Meter bringen?

Die smarten Stromzähler sollen helfen, die Elektrizitätsnetze der Zukunft besser zu steuern.

Smart Meter haben ihre Schattenseiten (siehe Geschichte oben). Natürlich ergeben sich für den Verbraucher auch Vorteile: Etwa, dass das jährliche Ritual des Stromzähler-Ablesens durch Bedienstete des Netzbetreibers oder den Verbraucher selbst entfällt. Außerdem bietet die neue Technik einen genaueren Überblick über die Verbrauchsgewohnheiten – was auch zu einem sparsameren Umgang mit Energie und in Kombination mit neuen Tarifmodellen zu geringeren Stromkosten führen kann.

Die Lizenz zum Bauen

Das Badezimmer gehört erneuert, der Fahrradabstellplatz soll überdacht und eine Klimaanlage installiert werden. Doch wissen Sie auch, ob so ein Projekt von der Baubehörde bewilligt werden muss oder ob’s eine Bauanzeige auch tut?

Es gibt immer was zu bauen – aber ist es auch erlaubt? Und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? Ist für das Vorhaben eine Baubewilligung notwendig oder genügt eine Bauanzeige; vielleicht sogar nur eine Meldung?

Allgemeingültig lässt sich das nicht beantworten, denn die Bauvorschriften sind Ländersache (siehe Kasten). Jedes Bundesland regelt selbst, was einer Bewilligung bedarf und was nur angezeigt werden muss. Wie das Verfahren im Detail abläuft, ist überhaupt von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.

Als faustregel gilt: Eine Baubewilligung ist einzuholen vor Neu-, Zu- und Umbauvorhaben „größeren Ausmaßes“. Die Grenzen dafür zieht das jeweilige Bundesland. In Wien will man etwa Vergrößerungen und Gebäudeänderungen gesondert bewilligt wissen, wenn sich Raumeinteilung und Raumwidmung ändern. In der Steiermark ist man besonders auf Sicherheit und Nachbarschaftsrechte bedacht. In Niederösterreich müssen sich Bauherren zusätzlich den „Widerspruch zum Ortsbild“ bewilligen lassen.

Bauanzeigen genügen hingegen – je nach Bundesland – für die meisten Änderungen im Inneren eines Gebäudes (etwa ein neues Badezimmer) sowie Loggienverglasungen, Fenstertausch, Solaranlagen, Carports etc.

Weder eine Bewilligung noch die Anzeige des Bauvorhabens sind erforderlich für Kleinigkeiten wie einen gemauerten Gartengrill, eine Gartenterrasse oder kleine KFZ-Abstellplätze. Und in Wien erstaunlicherweise auch nicht für den Abbruch eines Gebäudes außerhalb der Schutzzone. Die Niederösterreichische Bauordnung kennt darüber hinaus noch meldepflichtige Vorhaben  (§ 16 a), nämlich die ortsfeste Aufstellung / Ent-fernung von Klimaanlagen mit mehr als 12 KW.

Ländersachen

Wo die Bewilligungspflichten unter anderem geregelt sind:

- in der Bauordnung für Wien (BO für Wien, §§ 60, 62, 62a)
- im Steiermärkischen Baugesetz (Stmk. BauG, §§ 19–21)
- in der Niederösterreichischen Bauordnung 1996 (NÖ BO, §§ 14–17).

Achtung: Es gibt viele Ausnahmen und Sonderregelungen. Außerdem sind noch andere Rechts-vorschriften zu berücksichtigen.

Die jeweils gültigen Fassungen der Bauvorschriften finden Sie im Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramts: www.ris.bka.gv.at/Land. Einen Überblick liefern auch www.bauordnung.at sowie www.jusline.at.

Der Online-Amtshelfer klärt über die nötigen Dokumente und Amtswege auf: www.help.gv.at