E-mobilität : Kann diese in Mehrparteienhäusern gelebt werden?

Soll auf ein E-Fahrzeug umgestiegen werden, möchten die Besitzer auch von zuhause aus ihr Auto laden, rasch, über Nacht.
Heimladungen erfolgen mittels einphasigem Wechselstrom oder dreiphasigem Drehstrom. Die Schnellladung mittels Gleichstrom ist derzeit noch mit sehr hohen Investitionskosten verbunden.

Wie kommt der Strom des jeweiligen Nutzers zu seinem Auto?
Der Parkplatz muss über einen Ladestecker verfügen, der zu seiner Wohnung zuordenbar ist. Oder es werden eigene Zählereinrichtungen je Wallbox installiert. Eigene Betreiber für Ladeanlagen etablieren sich bereits am Markt.

Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2030 ihren Schwerpunkt auf emmissionsfreie Fahrzeuge zu setzen. Um dies zu erreichen, sollen u.a.Ladestationen in Mehrparteienhäusern errichtet werden. Förderungen werden in den Raum gestellt, wohnrechtliche Präzisierungen lassen allerdings noch auf sich warten.

Dient die Umsetzung eines Einzelnen ist die Zustimmung aller Miteigentümer erforderlich. Liegt die Installation der Ladestationen im Gemeinschaftsinteresse kann darüber mittels Mehrheitsbeschluss entschieden werden. Wir werden Sie über allenfalls neue wohnrechtliche Regelungen dazu informieren.